Bei welchen Tumorarten kann
die Galvanotherapie angewandt werden?
Prinzipiell sind alle Tumoren der Stromtherapie zugänglich,
die sich unter den üblichen und standardisierten
chirurgischen Kautelen mit Elektroden erreichen lassen.
Hier hat sich auf Grund der gewaltigen technischen
Entwicklung der bildgebenden Verfahren die Indikation
zur Behandlung entsprechend erweitert. Bei inneren
Tumoren hat sich die MR – oder CT-kontrollierte
temporäre Implantierung entsprechend kompatibler
High-Tech - Elektroden bewährt. Für Tumoren
außerhalb der Körperhöhlen wie z. B.
beim Mammakarzinom hat die technische Weiterentwicklung
der Sonographiegeräte (3D und 4D) mit entsprechenden
Sonden die Möglichkeiten geschaffen, die Tumoren
anatomisch präzise mit Elektroden zu versorgen.
Bei folgenden Tumorarten kann die Indikation zur Annwendung
der Galvanotherapie gestellt werden:
• Mammakarzinome sowie isolierte axillare und throraxwandnahe Lymphknoten,
• Hautmetastasen von Mammakarzinomen,
• Nach anatomischer Möglichkeit und Vorhaltung entsprechenden technischen
Einrichtungen isolierte Lungen- und
Lebermetastasen,
• alle Tumore im HNO-Bereich, insbesondere Rezidive nach Strahlen- und/oder
Chemotherapie,
• Hautkarzinome jeder Genese (z. B. Melanom, Spinaliom, Basaliom u. a.)
• gynäkologische Karzinome,
• Sarkome,
• isolierte Knochentumore und Knochenmetastasen,
• Prostatakarzinome.
Weitere Informationen wollen Sie bitte unserer Patienteninformation
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